Aktuell

Car-Problem: Totale Hilflosigkeit wird nun offenbar

Leserbrief zu «Stadt Luzern will Cars nach Kriens schicken», Ausgabe vom 21. September 2019

Jetzt will der Luzerner Stadtrat allen Ernstes die Cars ausserhalb der Stadt
parkieren lassen, nämlich in der Nachbargemeinde Kriens. Die Cars sollen
dabei weiterhin bis zum Schwanenplatz zum Ausladen der Reisenden fahren
dürfen. Nachher sollen sie durch die ganze Stadt Luzern zum fünf Kilometer
entfernt liegenden Parkplatz in Kriens fahren. Anschliessend fahren
dieselben Cars wieder die fünf Kilometer von Kriens mitten in die Stadt, um
die Reisenden am Schwanenplatz abzuholen.


Newsletter 1/2019

7. September 2019

Am 1. Juli 2019 hat der Stadtrat von Luzern seinen Bericht und Antrag an den Grossen Stadtrat von Luzern zu der im Juni 2018 von einem überparteilichen Komitee eingereichten Initiative "Die Metro-Luzern verdient eine Chance. Alles auf den Tisch - Ende Stillstand - In die Zukunft schauen" veröffentlicht.

Der Antrag der Stadtregierung: wird abgelehnt

Der Bericht und Antrag des Stadtrates umfasst 22 Seiten A4. Er ist als PDF unten angefügt. Der Stadtrat wiederholt darin seine seit 2014 bekannten und oft wiederholten Standpunkte und Begründungen. Nichts neues also, nichts hinterfragt mit zB. Anfragen an das Metro-Luzern Team. Der Stadtrat hat sich für den Bericht und Antrag trotzdem 12 Monate Zeit gelassen, quasi Zeit vertrödelt.

Vertrödelt auch deshalb, weil zwischenzeitlich haben die REAL mit Unterstützung von Stadt und Kanton auf dem für die Metrostation im Ibach vorgesehenen Areal ein Baugesuch für einen Ökihof durchziehen können und vor ein par Wochen bereits mit dem Bau dazu begonnen. Ein Affront sondergleichen gegenüber dem Initiativkomitee und den MitunterzeichnerInnen. Kommentar der Stadt dazu: "Der Ökihof verhindert ein allfälliges Metro-Projekt an diesem Standort nicht", sagte Stadtpräsident Beat Züsli (SP). "Das Entsorgungszentrum sei bewusst so konzipiert, dass es an einem anderen Ort wiederaufgebaut werden könnte." (zentralplus, 29.11.2018) Diese Haltung muss man erst einmal verdauen.

Im gleichen Artikel wird suggeriert, die Metro käme dem Bypass in die Quere. auch das ist nicht haltbar. Das Projekt Metro-Luzern hat den Bypass von Anfang an mit berücksichtigt.

In der aktuellen Ausgabe Stadtsicht Luzern steht unter Nasty Questions:

"Warum wird die Idee einer Metro in Luzern nur versteckt diskutiert, politisch negiert und warum ihre technischen Lösungen oder Probleme nicht offen auf den Tisch gelegt?"

Genau das will die Initiative Metro-Luzern erreichen!

Am Donnerstag, 19. September 2019 behandelt der Grosse Stadtrat (Parlament) den Bericht und Antrag des Stadtrates auf Ablehnung der Initiative. Dabei wird es sich zeigen, wie ÖV-Freundlich die Parlamentarier von links bis rechts zur ÖV-Initiative Metro-Luzern stehen oder ob auch hier die Diskussionsebene weiterhin nur auf dem Niveau Parkplätze und Parkhäuser liegt.


Neue IG Metro-Luzern

12. Juni 2019

Aufgrund der im Juni 2018 eingereichten Initiative Metro-Luzern ist der Stadtrat von Luzern gehalten, Bericht und Antrag im Juni 2019 vorzulegen und den Fahrplan für die weitere Behandlung der Initiative aufzuzeigen.

Im Hinblick auf bevorstehende Aktivitäten im Zusammenhang mit der überparteilichen Initiative Metro-Luzern hat sich neu eine IG Metro-Luzern formiert.

Ziel der IG ist, das Initiativkomitee Metro-Luzern im weiteren Verfahren zur Initiative in allen Belangen zu unterstützen um das innovative Projekt Metro-Luzern auf den Weg zu bringen.

Die IG Metro ist für alle offen. Es können sich gerne weitere Interessenten, die sich engagieren möchten eintragen lassen.

Packen wir’s an! Machen Sie mit und werden Sie Sympathisantin der Metro Luzern!

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Das Metro-Projekt soll eine Chance haben

2. September 2018

Die Wochenzeitung "Zentralschweiz am Sonntag“ sieht in ihrer Ausgabe vom 2. September 2018  Potenzial für das Metro -Projekt. Auf drei Seiten wird umfassend über das zukunftsweisende Projekt berichtet. Zu Wort kommt  in einem ganzseitigen Interview der renommierte Verkehrsplaner Paul Stopper. Kommentar der Redaktion auf Seite 2: Die Metro gehört auf die Traktandenliste.